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Roland TD516 E-Drum Kit inkl. MDS-STD3

E-Drum Set
- mit Roland V51 Soundmodul
- kombiniert professionellen Sound und eine ausdrucksstarke Performance in einem kompakten, zugänglichen Setup
- mit neu konstruierten Tom-Pads für ein verbessertes Spielgefühl, einer besonders reaktionsschnellen Snare und dem leistungsfähigen V51-Soundmodul bietet das Kit ein authentisches Schlagzeugerlebnis
- nutzt eine komplett neue Soundengine sowie DW-Audiosamples aus der V-Drums 7 Serie für identischen Sound und Ausdruck
- 4,3" LCD Display
- 200 Drum Kits
- über 70 Preset-Kits
- über 1000 Sounds
- kabellose Verbindung mit Roland Cloud (Wi-Fi)
- 6 Fader für Bass Drum, Snare Drum, Toms, Hi-Hat, Becken und Ambience
- Inport-Funktion für User-Samples
- Steuerung und Verwaltung der Sounds über V-Drum App oder Editor
- neue Coach Funktionen wie Phrase Trainer, Stroke Monitor und Blast Beat Trainer

Set bestehend aus:
- KD-12 Kickpad mit 7,5''-Spielfläche
- PD-140DS Digital Snare Pad mit Positionssensoren und übergangsloser Cross-Stick-Erfassung
- 2x PD-10P Tom Pads
- 1x PD-12P Tom Pad mit verchromten Spannreifen und Dreifach-Sensor-Technologie für eine verbesserte Ansprache und Hotspot-Vermeidung
- VH-14D digitaler Hi-Hat Pad
- CY-12C-T 12" Crash Pad
- CY-14R-T 14" Crash Pad
- CY-18DR-T digitales Ride Pad
- MDS-STD3 Drum Rack

Anschlüsse:
- Bluetooth
- 6,3 mm Mix In
- 2x 6,3 mm Direct Out
- 2x 6,3 mm Mix Out
- Kopfhörerausgänge: 3,5 mm und 6,3 mm
- Pedal Control Ausgang
- 4 zusätzliche Trigger Inputs
- 3 USB-A Digital Pad Anschlüsse
- MIDI Ein- und Ausgang
- Computer Audio/MIDI USB-C Anschluss
- Memory Card Slot

- Hihatständer, Snareständer und Doppelpedal nicht im Lieferumfang enthalten

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1 Bewertung

19. Oktober 2026 19:45

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Nach Jahrzenten erstmals kein Plastiksound bei Roland

Ich habe einiges an Roland Edrums gespielt und teilweise besessen. zuletzt das TD 30, aber bei allen Sets hat mich dieser künstliche überproduzierte Klang genervt der bisher allen Roland Modulen innewohnte. Bei den Preisen die Roland bei Edrums verlangt, fand ich das schon sehr ernüchternd, zumal sich der Sound seit den 80ern bis zum TD 50 nicht grundlegend geändert hatte. Bei jeder neuen Generation gab es zwar zahlreiche kosmetische „Verbesserungen“ und Features sowie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, allerdings war keine dieser Einstellungen dazu geeignet diesen maschinenartigen Sound grundlegend zu ändern. Es blieb im Prinzip immer der selbe künstliche Grundklang, den man aus allen Sets heraushören konnte, egal wie sehr man da rumschraubte. Auch Presets von so manchem Edrumspezialisten änderten dies für mein Gefühl nicht wirklich. Doch nun: „Ta da….“ Das V51 Modul im Zusammenspiel mit den 3 Digitalpads (Hihat, Snare, Ride) ist das erste das mir Spass macht. Man hört zwar noch bei manchen Presets mal mehr mal weniger Eene Reminiszens an die künstliche Roland DNA raus, aber bei weitem nicht so dominieren und nervig wie früher. Zudem ermöglichen mache Einstellungen wirklich eine Belebung der Klänge, wie z.B. mit verschiedenen Layern auf Toms, Hihat, Kick Becken und/ oder Snare gekoppelt mit Fades der Layer. Um es deutlich zu sagen den Schritt vom TD 30 zum V51 empfinde ich als wesentlich größer als alle Entwicklungen die es bei Roland Edeums seit Anfang der 80er bis zum TD 50 gab. Das könnte auch beim V51/71 natürlich noch deutlich besser sein (ist ja technisch seit einigen Jahren problemlos machbar) aber Roland geizt hier mit Speicher hat aber immerhin deutlich mehr an Samole als früher (wenn es da überhaupt welche gab). Zudem kann man in der Roland Cloud, wenn man nochmal etwas über 30 Euro pro Drumset in die Hand nimmt, nochmal eine deutlich Verbesserung erziehlen. Ich empfehle hier das Slingerland Vintage 1958 Set und/oder das DW Maple Gum. evtl noch das German Cymbal Set oder das Turkish Cymbal Set dazu. Die käuflich zu erwerbenden zusätzlichen Drumsets haben soweit ich das getestet habe (fast alle) keine Becken dabei, einzige Ausnahme das Slingerland 1958, da gibt es ein Ride dazu.
Aber Vorsicht, bei der kostenlosen 6 monatige Cloudmitgliedschaft. Da kann man trotz Eingabe des Gutscheincodes schnell in ein kostenpflichtiges Abo rutschen wenn man es über die App macht. Roland macht da wohl (bewusst) einiges verwirrend und umständlich.
Fazit:
Ich finde, dass dieses Set aus Modul, Pads und Rack, das beste Preisleistungsverhältnis (seit Jahrzenten) der Roland edrums bietet, was Bespielbarkeit, Dynamik und lebendigen Klang betrifft.
+ alle digitalen Pads (entscheidend für Dynamik und Spielgefühl, ohne klingt es auch schlechter)
Positiv
+ 3 sehr gute digital Pads dabei
+ gute Tom und Beckenpads
+ gutes Kickpad mit einem wirklich guten Spielgefühl
+ 4 Einzeilausgeänge
+ Deutlich intuitivere Bedienung als frühere Modelle
+ Fadersteuerung von Kick, Snare, Toms, Hihat, Becken und Ambi direkt am Modul
+ deutlich günstiger als das V71 bei rel wenig Funktionseinschränkung
+ Rack ist ok und ausreichend, wenn auch nicht für alle Einstellungen optimal
+ sehr geringe Latenz

Negativ/ Neutral
- externes Netzteil
- Modul etwas fragil/ leicht zerbrechlich
- Menüführung könnte noch bedien-freundlicher sein
- Manche Funktionen wie Kit löschen fehlen
- 6 Slots sind eigentlich zu wenig, gerade wenn man Klänge testen will kostet das innötig Zeit
- zu wenig Velocity samples um mit SD3 oder easy drummer o.ä. mithalten zu können
- könnte/ noch deutlich besser und natürlicher klingen, ist aber erstmals im mehr als annehmbaren Bereich angekommen.